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"Meine Meinung zu..."

Dr. Dietmar Siebholz


Von Dr. Dietmar Siebholz, 24. Mai 2010


Allgemeiner Teil:
Vorab noch einmal die Ausgangspositionen: Deutschland hat als Dreingabe zum Einverständnis unserer Nachbarn und Freunde (alter DDR-Witz: „Sind die Soldaten der ruhmeichen Sowjetarmee unsere Brüder oder unsere Freunde?“ – Antwort: „Sie sind unsere Brüder, denn Freunde könnten wir uns ja aussuchen…“) zur Wiedervereinigung auf die DM und die Bundesbank verzichten müssen, denn die Härte der Bundesbank und ihre reale Unabhängigkeit von den Politikern und als Folge die relativ stabilen Verhältnisse in der BRD waren vielen Politikern in den Nachbarländern ein Dorn im Auge. Dafür tauschten wir klare Zusagen in den Maastrichter-Verträgen ein, die eindeutig darauf gerichtet waren, keine Schuldengarantien unter den EURO-Ländern zu generieren und keine übermäßige Geldschöpfung durch die EZB zuzulassen. Das üble Beispiel der US-FED (ein Kartell der großen Banken und keine US-Notenbank im Staatsbesitz) hat ja gezeigt, wie es ohne diese Limitierungen weitergehen wird.

Und genauso wie die deutschen Banken sich mit Hilfe der KfW in den (heute als Schrottmarkt bezeichneten) neuen Finanzierungskunsttiteln zu unserem aller Schaden und auf Anregung unserer Freunde aus den USA (mehr zum Thema „Freunde“: siehe oben) engagierten, so machen wir es jetzt entgegen aller Gesetze und Verträge so wie die FED; wir garantieren die Zukunft lebloser und blutleerer Staaten, wir eröffnen Zweckgesellschaften zu deren Finanzierung (haben wir denn nicht genug von dem Wort „Zweckgesellschaften“, die nur Abschreibungen und Unheil gebracht haben?) und verpflichten uns, dafür hohe Mittel bereitzustellen. Am allerschlimmsten ist es, wenn aus den Vorentwürfen zu entnehmen ist, dass bestimmte Staaten unter bestimmten Voraussetzungen von diesen Quoten befreit werden können, woraus wir implizit folgen müssen, dass zum Schluss nur die (noch) leistungsfähigen Staaten als Garant für diese extrem hohen Milliarden-Euro-Finanzierungen gerade stehen müssen.

Die ersten Todesanzeigen für den EURO wurden schon veröffentlicht, somit haben die USA und Großbritannien das mit Hilfe der Presse und der Rating-Agenturen erreicht, was sie so dringend brauchten: Eine Ablenkung von ihren eigenen Problemen und die Imagevernichtung eines inzwischen stark gewordenen Konkurrenten, nämlich des Euros. Ja ich weiß, Stärke ist auch nur eine relative Größe, aber immerhin werden in Europa (ausgenommen vielleicht in Griechenland) nicht Tausende von Lehrern, Polizisten und Feuerwehrleute entlassen, weil kein Geld mehr für Löhne da ist, wie in Illinois (Chicago) oder in Schwarzenegger´s Wunderland.

Nach der Lektüre der aktuellen Analyse von LEAP/GEAB (Information Nr. 45) und nach meinen sehr positiven Erfahrungen mit ihnen habe ich mich in meiner Meinung etwas an deren Vorgaben angepasst. Ich schätze diesen unabhängigen Think-Tank europäischer Prägung. GEAB sagt eindeutig, dass diese Reaktionen auf die anglo-amerikanischen Angriffe richtig und die einzig sinnvollen waren, denn die USA und ihr Vasall Großbritannien wollen mit den gelenkten Attacken gegen den Euro einen ungeliebten Konkurrenten beseitigen. Da Wallstreet und London gleichzusetzen sind mit den Regierungen in Washington und London (man weiß nur nicht so genau, wer nun wen regiert – ich vermute, die FED und Wallstreet regieren die Politik) ist dieser Angriff gefährlich und Europa müsste konsequent reagieren.

Wie dem auch sei, Europa muss sich jetzt in seiner nicht sehr glücklichen Lage verteidigen und das kostet Geld und dies vor allem unseres. Die erste Frage ist natürlich die, was das Umfallen der EZB für uns Deutsche zu bedeuten hat. Sie ahnen es: Nichts Gutes, denn dieses erforderliche Finanzierungsvolumen wird kaum nur durch Anleihen, sondern mehr durch Umlagen (Steuern, Autobahnmaut etc) aber auch durch Geldschöpfung und damit Inflation gepackt werden können. Wenn es aber nichts wird mit der Inflation, weil der Liquiditätsentzug die Wirtschaftsentwicklung abwürgt, dann bekommen wir nicht 1923, sondern 1929. Beides ist bestimmt keine Freude.

Machen Sie sich das klar, bevor Sie daran gehen, ihre Anlagen zu überdenken. Vielleicht wissen Sie nun, warum ich das Land fluchtartig (nein, keine Alimente, keine Überschuldung, keine Steuerhinterziehung, sondern reine Vernunft und einiges an Vorausschau) verlassen habe. Ich will mich nicht an dieser Finanzierung für Fußkranke und Schmarotzer beteiligen. Ich liebe Griechenland, aber wir müssen doch wohl aber nicht deren Augiasstall ausmisten, das sollten sie schon selbst erledigen. Gleiches gilt für Portugal, Spanien, Italien etc.pp.


Zweiter Teil meiner Ausführungen - Anlagelösungen
Die Grundlagen meines Konzepts
, das einerseits aus meiner Beurteilung der verschiedenen Assets, aus meinem Konzept für die Verteilung unter den Assetklassen untereinander und aus einem Vorschlag, wie man sein Vermögen gegenüber Dritten sichert, besteht, sind folgende.

Erstens:
der Auswahl und aus der Beurteilung der Anlageklassen

Zweitens:
der Entscheidung über Lagerstellen von physischen Metallen

Drittens:
der Bevorzugung bestimmter Währungen

Viertens:
der Auswahl der für die Vermögensverwaltung tätigen Banken

Fünftens:
einem Vorschlag einer sinnvollen institutionellen Gestaltung der eigenen Vermögensverwaltung

Auswahl und Beurteilung der einzelnen Assetklassen
Ich habe sämtliche Lebensversicherungen aufgelöst, erstens halten diese überwiegend Anleihen in ihren Beständen, deren Zukunft ich sehr reserviert betrachte und zweitens müssen ja die Billionen an Schrott-Titeln aus den USA irgendwo gelandet sein. Keiner hat sie offiziell gekauft und in seinem Bestand ausgewiesen und wenn ich die neuesten Korrekturen zu den Bilanzierungsrichtlinien zumindest bei den Banken sehe, können diese immer noch unter bestimmten Bedingungen zum Einstandswert ausgewiesen werden, obwohl deren Liquidationswert arg fragwürdig ist. Nur der wahre Wert, zu dem die Anlage verwertet werden kann, zählt jetzt und der wird Enttäuschungen allerorten bringen, weil Manches davon keinen nachweislichen Marktwert mehr hat.

Bei den staatlichen Anleihe-Emissionen sind nur die interessant, die maximal noch an die zwei Jahre laufen und andere, bei denen ich keinerlei Kursrisiko habe (Bundesschätze). Sonst halte ich nichts von dem Zeug, hat doch Frau Merkel deutlich genug gesagt, dass man bei den Staatsanleihen auch die Gläubiger nicht schonen werde. Sie meinte zwar wohl die der Griechen-Bonds, aber dabei wird es ja nicht bleiben. Und die Dame aus dem deutschen Osten hat damit nicht nur die großen Anleger gemeint (die könnten es ja vertragen, unterstellt sie...) sondern auch Sie als Privatanleger, der irgendwelche Staatsbonds im Depot hält.

Aktien sind eine gute Alternative, wenn deren Geschäftszweig auch stabil in der Rezession ist, also Nahrungsmittel, Wasser, Energie etc.

Aktienfonds ja, wenn sie die unter Aktien genannten Bedingungen erfüllten, sonst nein.

Immobilien, ja für die eigengenutzte Immobilie, aber keine Mietobjekte. Sowohl in Krisen als auch in Inflationszyklen läuft die Miete lange der Inflation oder der Rezession hinterher. Mietanpassungen sind schwer und dann nur verzögert durchzusetzen. Gewerbliche Mieter gehen in die Insolvenz etc. Und im Extremfall wurden bisher immer die Immobilienbesitzer (die konnten ja ihr Haus nicht auf den Rücken nehmen, wie die Schnecken und ggfl. auswandern) für die Währungssanierung nach der Pleite herangezogen.

Immobilienfonds – grundsätzlich nein. Raten Sie einmal, warum ich vor meiner Abreise alle meine Fondsgesellschaften aufgelöst habe (sofern die Objekte verkaufbar waren)? Soll ich Ihnen jetzt mit gutem Gewissen dazu raten?

Rohstoffe, Rohstoff-Fonds – ja, sehr gut, nur wenn Sie viel davon verstehen. Ich helfe Ihnen gern, aber das Grundwissen sollten Sie sich schon selbst aneignen.

Edelmetalle (meine Schwerpunkte sind Silber und dann Gold), ja auf jeden Fall und vorerst in physischer Form – und das Minimum zu Hause – nicht auf der Bank. Denken Sie an Roosevelt und 1933. Größere Beträge in ausländischen und sicheren Lagerstätten. Das ist legal und spart Ihnen beim Silber die 19 % MWSt, wobei ich vermute, dass die MWSt bald steigen und dann auch auf Gold ausgedehnt werden wird.

Metalle (und hier die strategisch lebenswichtigen Metalle wie Seltene Erden, Tantal, Vanadium, Gallium, Indium etc.)– ja auf jeden Fall, physisch und sonst: Siehe Rohstoffaktien. Aber bedenken Sie, der Preis für diese Metalle ist konjunkturabhängig und in einer Krise muss man diese Krise mit seinen Beständen durchstehen können. Ich weiß, wovon und von welchen Schmerzen ich (z. B. beim Indium) spreche. Bei den Seltenen Erden werden sich die Machtkämpfe zwischen China und dem Rest der Welt entzünden; die Anlage ist hier für Fachleute ein Muss. Deren Lagerung habe ich für mich gelöst.

Rohstoffaktien, ja wenn Sie entsprechende Kenntnisse haben und dann nur solche für Edelmetalle und extrem seltene technologisch wichtige Minerale (Vanadium, Tantal, Seltene Erden, Indium Gallium, natürlich auch Gold- und Silbertitel).

Wie teilen sich nun die Anlageklassen in meinem Konzept auf?
40 %
(maximal) physisches Edelmetall, wobei ich eine Verteilung von 60 % Silber und 40 % Gold für richtig halte

10 %
Bankguthaben – bei verschiedenen Instituten in EURO (das ist wichtig fürs Tägliche)

10 %
€-10-Silber-Gedenkmünzen (sind wie Bargeld für alle Fälle, haben aber einen inneren Wert im Gegensatz zu Papiergeld-Noten, deren Wert im schlimmsten Falle nur noch nach dem Heizwert gemessen werden kann. Ach ja: Die neueste Entscheidung in der Euro-Zone war ja auch, dass es kein Vergehen mehr ist, Banknoten zu verbrennen – kein Witz, das ist leider wahr)

10 %
physische strategisch wichtige Rohstoffe (Seltene Erden, Tantal, Vanadium u.a.) diese aber international lagern

10 %
Gold und Silber, aber physisch in kleiner Stückelung zu Hause lagern, für alle Fälle

10 %
Aktien mit soliden Bilanzen (Energie, Nahrungsmittel, Wasserversorgung, Düngemittel etc.)

10 %
große, stabile Edelmetallminen-Aktien

Ich setze dabei voraus, dass Sie Ihre eigengenutzte Immobilien schon vorher soweit wie möglich schuldenfrei gemacht haben.

Lagerstellen für die physischen Metallbestände
Die Entscheidung darüber hängt von Ihrer Nervenstärke ab. Mein Großvater hatte in Schlesien eine kleine Brauerei und damit auch ein respektables Vermögen. Er war Edelmetallanhänger und so hatte er ein wenig Gold, das er im Haus verwahrte, natürlich neben seinem Grundbesitz und seinen leider nur) schlesischen Aktien. Er wusste wohl, dass im Endstadium der Nazis der Goldbesitz auch mit der Todesstrafe belegt war, aber er wusste auch, dass das Gold als Wert bleiben würde. Der Rest fand sich später unter historische Wertpapiere wieder. Größere Bestände gehören in ein Zollfreilager oder in eine ausländische Lagerstelle, schon allein, um die MWSt bei Silber und sicher später auch für Gold einzusparen. Die Lagerung im Ausland hat noch einen Vorteil: Im schlimmsten Falle kann man – wenn man es in Deutschland nicht mehr aushalten sollte - auch zu seinem Metall ziehen. Ich glaube nämlich, dass der Besitz des Metalls auch ein Schlüssel für die Aufnahme im Lagerstellen-Land ist, wenn es wirklich einmal richtig „dicke“ kommen sollte. Industriemetalle wie Seltene Erden oder Vanadium bzw. Tantal müssen sowieso im Ausland gelagert werden, nämlich da, wo man sie überwiegend braucht und mit ihnen handelt, sie also auch einmal verkaufen kann.

Auswahl der Währungen
Da alle Anlagegüter immer mit einer Währung verbunden sind, ist jeder Anlageerfolg immer abhängig von der Preisentwicklung des Metalls und der Entwicklung der mit dem Metall verbundenen Währungsrelation. Was hilft ein Gewinn bei Gold von 15 %, wenn der dem Goldpreis zugrundeliegende US-$ gegen die Heimatwährung an die 18 % verliert?

Gottseidank hat uns die Entscheidung der Politiker von dieser Gretchen-Frage „EURO oder Dollar“ befreit. Danke vielmals ihr Volksvertreter, das war eine gute Entscheidungs- und Anlagehilfe. Empfehlenswerte Währungen? Ja, in der nachstehenden Reihenfolge: Schweizerfranken, kanadischer Dollar, australischer Dollar, Norwegenkrone (aber leider haben die Norweger ja einen Riegel für Transaktionen z. B. Eröffnung von Bankkonten in Norwegen vorgeschoben). Natürlich auch Euro, die braucht man zum Überleben, aber nicht zu viel und nicht als Anlageschwerpunkt. Aber auch, wenn hinter dem Dollar noch die größte Militärmacht der Welt steht, ist der Euro noch besser als der US-Dollar – zumindest auf die lange Sicht, die wir im Auge behalten müssen. Die neue Wirtschaftsregierung der EU, die die EU-Kommissare installieren werden, spricht also für den Euro.

Alle die von mir als empfehlenswert eingestuften Anlagen können Sie zu Hause oder mit Hilfe einer Bank verwahren, wenn Sie nicht befürchten, dass der Staat auch zum letzten Mittel, nämlich der Konfiskation greifen wird.

Auswahl der Banken
Jetzt wird es ganz schwierig, denn ich würde die großen Kasinobanken meiden, die ihr Geschäfts mit „Investment-Banking“ beschreiben, was einfach nur „Spiel und Wette“ heißen muss. Für diese Banken spricht, dass sie weltweit die Regierungen und die Länder in eine Art von Geiselhaft genommen haben (warum hat man z. B. in Deutschland nicht die Hypo V.-Bank kaputtgehen lassen? Weil man Herrn Profumo und seine Unicredito nicht hat belasten wollen?)

Nun rechnen alle damit, dass diese Kasinobanken nie kaputtgehen können, was ich letztendlich bezweifele. Landesbanken? Oh Gott, die werden ihre Lasten noch auf ihre angeschlossenen Sparkassen und damit auch auf öffentliche Gewährsträger verschieben. Von den Raiffeisen- und Volksbanken hört man relativ wenig Negatives. Die wären nach meinem Geschmack, wenn ich mehr davon wüsste, was deren Ober-Bank, die Frankfurter Genossenschaftsmutter so alles angestellt hat.

Ich empfehle einen Blick auf die Schweiz, dort sind die Kantonalbanken, also eine Art von Sparkassen vielleicht mit Ausnahme der größten (Zürcher Kantonalbank) immer die konservativen Banken geblieben, haben kaum über den nationalen Tellerrand hinausgesehen (Gottseidank), sind vernünftig finanziert und haben sich nicht am Bankenroulette des Derivatespiels der Casinobanken (soweit man dies nachprüfen kann) beteiligt. Achtung: Ich hörte, dass man sehr zurückhaltend sei, neue deutsche Kunden aufzunehmen. Ob das stimmt, weiß ich nicht, aber ein wenig Wahrheit wird da schon sein, man will ja die Politiker der großen Nachbarin nicht erregen. Was mich so sicher macht? Die Schweizer haben das einzige noch einigermaßen funktionierende Demokratiekonzept weltweit und die Schweizer sind konservativ genug, um idiotischen Regeln einer ziellos agierenden Regierung den Abstimmungsriegel vorzuschieben. Einen Hinweis: Die Schweiz wird sich den Brüsseler Anordnungen irgendwann einmal fügen. Bleiben Sie daher steuerehrlich und geben Sie auch dortige Erträge ruhig an. Es geht diesmal um mehr, Steuersparen oder Steuerminderung ist nicht das Thema, sondern Vermögenserhaltung.

Sinnvolle institutionelle Gestaltung der Vermögensverwaltung
Wenn Sie aber den geringsten Zweifel (also ich bin so frei und erkläre, ich habe solche Zweifel) daran haben, dass das in der Verfassung verbriefte Recht auf Eigentum nicht ausgehöhlt wird z. B. durch eine Notstandklausel, dann müssen Sie diesen Teil meiner Darstellung (wo soll ich meine Edelmetallbestände, meine sonstigen physischen Metalle lagern bzw. meine Bankguthaben und Wertpapiere unterhalten?) zur Kenntnis nehmen. Damit meine ich die angekündigte Vermögenssicherung. Ich muss grundsätzlich dazu ausführen, dass ich aus erbrechtlichen Gründen die Beratung durch Spezialisten in Anspruch nehmen musste, die mir zur Errichtung einer Stiftung über das Vermögen der Familie geraten haben. Als „Nebenprodukt“ dieser Beratung fiel bei der Diskussion über die Gestaltung dieser Stiftung die Empfehlung eines Steuerberaters an, dass es eine Stiftungskonzeption gäbe, bei der bei der Gründung die Benennung des Stifters als auch des/der wirtschaftlich Berechtigten in der zu veröffentlichenden Satzung unterbleiben kann.

Warum die Diskussion um diese komplexe Gestaltung? Die Konstruktion der vorgenannten Stiftung ist das sichtbare Bekenntnis zu einer herausragenden Idee. Sie ist das Ergebnis aus langjährigen Erfahrungen und der Überlegung, passives Portefoliomanagement allen Anlegern – privaten wie institutionellen – leicht zugänglich zu machen. Mit diesem Stiftungskonzept können alle Anleger die Möglichkeit nutzen, Anlagelösungen bequem, kostengünstig und bedarfsgerecht zu nutzen. Die legale und rechtssichere Gestaltung ermöglicht Ihnen die Umsetzung eigner, individueller Anlagestrategien, die präzise Ihren persönlichen Anlagezielen entsprechen. Das Konzept sichert Sie gegen jedwede Einfluss- und Einsichtnahme durch Dritte ab, seien es Erben, Anspruchsberechtigte, geschiedene Ehepartner oder Anspruchsberechtigte oder vermeintlich Berechtigte anderer Art z. B. aus Haftungen oder sonstige Dritte.

Diese Konstruktion schützt Sie und Ihr Vermögen somit vor Zugriffen Dritter auf Ihr Vermögen und stellt keine Konzeption zur Steuervermeidung oder –hinterziehung dar, wenn Sie die derzeitig aktuelle Rechtslage als Entscheidungsbasis heranziehen. Sollte aber das im Grundgesetz verankerte Eigentumsrecht gebrochen werden (merke: Alles, was durch Gesetze, die in unserer parlamentarischen Demokratie durch die Legislative errichtet wird, geregelt wird, ist legal im Sinne des Wortes (nicht ihres moralischen Inhalts) - ebenso legal, wie im Übrigen die Nazis 1933 mit der nötigen Mehrheit an die Macht kamen und dann mit den erforderlichen Mehrheiten ihre Gesetze beschlossen haben), dann können Sie entweder vor dem Bundesgerichtshof auf die Durchsetzung Ihrer Grundrechte klagen oder die genannte Konstruktion zur Sicherung Ihres Vermögens einsetzen. So wie sich Herr Schick von den Grünen auf eine auslegbare Passage im Grundgesetz („übergeordneter Notstand“) darauf beruft, dass der Staat in solch einer Notlage den Schutz des Eigentums zurückstellen (sprich: partielle Enteignungen) vollziehen kann, können Sie dann quasi auch für sich selbst den „eigenen übergeordneten Notstand erklären“. Aber der wird dann – da bin ich mir sicher – illegal sein, denn da wird man dazu schon die erforderlichen Gesetze neu schaffen. Aber noch ist es ja nicht so weit…

Die Kosten für ein derartiges individuelles Konzept sind beachtlich aber zweckmäßig, weil eine Menge an individueller Arbeit von den Beratern investiert werden muss. Insofern sollte man sich nur dann Gedanken über ein solches Konzept machen, wenn man die oben von mir dargestellten Probleme mit der Erbregelung, mit eventueller Inanspruchnahme aus Haftungen (wichtig für Unternehmer) oder mit Angriffen von Dritten auf Ihr Vermögen rechnen muss und das einzubringende Vermögen den Wert von € 150.000 überschreitet...

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© Dr. Dietmar Siebholz