21. Februar 2007
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"Meine Meinung zu...
... dem Echo auf meine Veröffentlichung vom 18.02.2007
zu den US-Kapitalfluss-Daten „FLOW-OF-FUNDS“
Von Dr. Dietmar Siebholz
Heute ist Aschermittwoch. Im politischen Kasperl-Theater hat der Aschermittwoch ja seinen festen Platz, da wird so richtig nach dem Motto „Brot und Spiele“ wie einst bei den römischen Kaisern polemisiert. Fakten haben da nichts zu suchen.
Apropos „Fakten“: Mein letztes Essay, mit dem ich das Bewusstsein meiner Leser auf die fast schon unheimliche Verschlechterung der Kapitalfluss-Daten in die USA lenken wollte, hat schon vor dem heutigen Aschermittwoch eine Menge Reaktionen ausgelöst. Ich konnte mich vor Anfragen über die Art der Statistiken und deren Quellen kaum retten.
Der daraus resultierende Stress hatte dennoch etwas Gutes; ich weiß inzwischen, dass eine große Anzahl von Mitbürgern diese Fakten sehr genau verfolgt und sich laufend und aktuell unterrichten möchte. Es dürfte uns allen sehr wohl bewusst sein, was es bedeutet, wenn der Kapitalstrom in die USA, in denen sowohl der Staat, der Militärapparat und die unbeschwert konsumierenden Bürger einfach über ihre (Liquiditäts)-Verhältnisse leben.
Für diese habe ich eine Aktennotiz angehängt, aus der die Monatswerte aus dem Jahre 2006 und die Quellenangaben zu entnehmen sind.
Vielleicht war der Einbruch im Dezember nur ein Ausrutscher? Bitte beobachten Sie die weitere Entwicklung. Ich glaube es zwar nicht, weil einige Notenbanken ihre Anlagepolitik nachweislich geändert haben, aber erst die Ergebnisse der Folgemonate lassen Schlüsse auf die Einmaligkeit des Dezember-Ergebnisses oder die tatsächlich erfolgte Trendwende zu. Bei einer bestätigten Trendwende fällen Sie Ihre Anlageentschei-dungen, und zwar sofort. Eine Trendwende nach einer langen nachhaltigen Periode größter Liquiditätszuflüsse fällt kräftig aus.
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© Dr. Dietmar Siebholz