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Basismetalle

Aluminium, Blei, Zink, Nickel und Kupfer sind die wichtigsten Basismetalle. Jedes dieser Metalle hat im Jahr 2006 einen extremen Kursanstieg zu verzeichnen gehabt.

Den unspektakulärsten Anstieg in den letzten 5 Jahren von nur 145% hatte Aluminium, das im Übrigen mehr abgebaut wird als Blei, Zink, Nickel und Kupfer zusammen.

Trotz der starken Volatilität bei den Basismetallen erwirtschaften die meisten Bergbaugesellschaften gute bis sehr gute Gewinne. Selbst bei wesentlich niedrigeren Rohstoffpreisen haben sich die Unternehmen so strukturiert, dass enorme Gewinnmargen erzielt werden.

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Aluminium

Das Metall, das am häufigsten in der Erdkruste vorkommt ist Aluminium. Es tritt allerdings nur in chemischen Verbindungen auf. Aluminium lässt sich als Bestandteil z. B. von Ton, Gneis und Granit nachweisen.

Wegen der geringen Dichte von Aluminium wird das Metall bevorzugt in der Verpackungsindustrie und der Luft- und Raumfahrt verwendet und gewinnt auch zunehmend im Fahrzeugbau an Bedeutung. Autohersteller nutzen Aluminium vornehmlich zur Gewichtsreduzierung. Legierungen mit Magnesium, Silizium und anderen Metallen ergeben Festigkeiten, die denen von Stahl nur wenig nachstehen. Aluminium wird in Überlandleitungen als Leitungsmaterial verwendet - die geringe Dichte ist hier ausschlaggebend. Kupferleitungen mit der gleichen Leitfähigkeit hätten zwar einen geringeren Querschnitt, aber eine höhere Masse.

Aluminium verfügt über eine hohe Wärmeleitfähigkeit und wird daher z. B. für Wärmetauscher (Kühler) und Kühlrippen verwendet. Im Haushalt trifft man Aluminium in Form von Getränkedosen und Aluminiumfolie an, zuweilen auch als Kochtöpfe oder als Campinggeschirr.

Eine wirtschaftliche Gewinnung erfolgt aus Bauxit. Bauxitvorkommen befinden sich in Südfrankreich, Ungarn, Bosnien, Herzegowina, Russland, Indien, Australien und USA.

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Blei

Blei (lat. plumbum, von plumbeus „bleiern“, „stumpf“, „bleischwer“) ist ein chemisches Element. Ein Schwermetall, das sich leicht verformen und in beliebige Form gießen lässt. Bleierz kommt in chemischen Verbindungen als Bleisulfid vor und ist die bedeutendste kommerzielle Quelle für die Gewinnung von Blei. Die bedeutendsten Bleiproduzenten sind Australien, China, USA, Peru und Mexiko. In Europa derzeit Polen, Irland und Schweden.

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Zink

Zink ist ein chemisches Element und wird als Metall unter anderem zum Verzinken von Eisen und Stahlteilen sowie für Regenrinnen verwendet.

Zinkerze werden hauptsächlich in China , Peru, Australien, Kanada , USA, Japan und Südafrika abgebaut. In Europa in Irland, Polen, Finnland, Bulgarien, Spanien und Schweden.

Zink wird häufig zur Produktion von kostengünstigen Gussteilen verwendet. Die Anwendungen reichen von der Kfz–Industrie, dem Maschinen- und Apparatebau, Baubeschlag, Sanitärindustrie, der Feingeräte- und Elektrotechnik bis hin zu Gebrauchsgegenständen.

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Nickel

Nickel wurde bereits 3400 v. Chr. verarbeitet und ist heute ein bedeutendes Legierungsmetall, das vornehmlich zur Stahlveredelung verwendet wird.

Abbauwürdige Vorkommen sind in Kanada, Russland, Australien und Kuba.

Durch die Vernickelung werden Metalloberflächen korrosionsbeständig. Nickel wird in Batterien und Akkus (Nickel-Cadmium) verarbeitet. Darüber hinaus ist es Bestandteil von Münzen und Katalysatoren.

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Kupfer

Kupfer war vermutlich das erste Metall, das von den Menschen schon vor über 9.000 Jahren verarbeitet wurde. Bei Kupfer handelt es sich um ein hellrotes, hartes, gut schmiedbares Edelmetall, das sich zu hauchdünnen Folien und zu Draht formen lässt. Nach Silber besitzt es die beste elektrische Leit- und Wärmefähigkeit.

Die weltweit größten Vorkommen sind in Chile, USA, Russland, Sambia, Kanada und Peru.

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