Edelmetalle
GOLD
Von März 1993 bis Februar 1996 stieg der Goldpreis um 28%. Das hatte zum Beispiel Auswirkungen auf folgende Investments:
| Newmont Mining | +106% |
| XAU (US Goldminen-Index) | +141% |
| Südafrikan. Goldminen-Index | +242% |
| Durban Roodeport | +635% |
| Harmony Gold Mining | +781% |
| Western Areas | +2.044% |
| Avgold | +3.920% |
In China seit 1949 verboten gewesen
Private Investoren in China – und damit ein Viertel der Weltbevölkerung – dürfen seit dem Jahr 2004 ohne Einschränkung Gold erwerben...
Der Goldpreis
- Der Preis für eine Unze Gold kletterte im November 2005 auf über 480 Dollar und dokumentierte damit ein 18-Jahres-Hoch.
- Am 01. Dezember 2005 erreichte Gold die 500-Dollar-Marke.
- Am 18. April 2006 erzielte der Goldpreis mit 618 Dollar ein 25-Jahres-Hoch.
- Am 16. Oktober 2007 hat Gold mit 761,75 Dollar je Feinunze den höchsten Stand seit 28 Jahren erreicht.
- Am 2. Januar 2008 stieg der Preis je Feinunze auf rund 860 Dollar.
Weiteres Potenzial
Gold gilt als sicheres Wewrtaufbewahrungsmittel und als wirksamer Schutz vor der Geldentwertung. Analysten erwarten einen weiteren Anstieg des Goldpreises. Für ein Engagement in Gold spricht derzeit auch der zum US-Dollar starke Euro.
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Gold
Gold wird seit Jahrtausenden für Schmuck und als Zahlungsmittel in Form von Goldmünzen verrwendet. Der Bestandteil an Gold im Erdreich beträgt umgerechnet nur 0,000001 Prozent und ist damit extrem selten.
Bedeutende Vorkommen sind in USA, Südafrika, Russland und Australien. Die jährliche Förderung beträgt ca. 2.600 Tonnen.
Gold dient in Form von Goldmünzen und Barrengold als internationales Zahlungsmittel und wird von vielen Zentralbanken gelagert, obwohl heute die Währungen nicht mehr durch Goldreserven gedeckt sind. Eine wesentliche Anwendung findet Gold darüber hinaus in der Schmuckindustrie.
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Silber
Silber ist ein relativ weiches, weißglänzendes Edelmetall. Als dehnbarstes Metall - nach Gold - besitzt es die beste elektrische und thermische Leitfähigkeit aller Metalle sowie von allen Substanzen der Erde das höchste Reflexionsvermögen für Licht. Etwa die Hälfte des genutzten Silbers fällt bei der Rohstoffgewinnung von Kupfer, Zink und bei der Bleiherstellung aus silberhaltigem Bleiglanz an. Silber dient vornehmlich zur Herstellung von elektrischen Kontakten, von Elektroden oder elektronischen Bauteilen und wird bei der Herstellung von Schmuck, Bestecken, Spiegel sowie im Photomarkt verwendet.
Der gesamte physische Silbermarkt wird auf rund 8 Milliarden US-Dollar geschätzt und entspricht somit lediglich der Marktkapitalisation eines mittleren Dax-Unternehmens.
Seit 15 Jahren ist die Nachfrage von Silber größer als das Angebot.
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Platin
Im Gegensatz zu Gold, das mit ca. 2.600 Tonnen im Jahr gefördert wird, beträgt die Produktion bei Platin und Palladium nur je ca. 200 Tonnen. Außer für Schmuck, Medizin- und Messtechnik wird allein die Hälfte des jährlichen Verbrauchs von Platin für die Herstellung von Pkw-Katalysatoren benötigt.
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Palladium
Das seltene silberweiße Palladium gehört zur so genannten Platingruppe und wurde erst im Jahr 1803 entdeckt.
Metallisches Palladium und palladiumhaltige Legierungen sind im Ural, Äthiopien, Nord- und Südamerika sowie in Australien zu finden und bereits weitgehend abgebaut. Heutzutage wird Palladium hauptsächlich aus Nickel- und Kupfererzen gewonnen.
Das Edelmetall ist das leichteste Element der Platingruppe und hat den niedrigsten Schmelzpunkt. Anwendungen erfolgen in Pkw-Katalysatoren, Schmuckwaren (bei Weißgold), Zahnimplantaten und medizinischen Instrumenten.
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